Ausstellung


Im Zentrum der Ausstellung VERDINGKINDER REDEN standen Hördokumente von Betroffenen, ausgewählt aus Interviews, die im Rahmen zweier verschiedener Forschungsprojekte über die Fremdplatzierung von Kindern und das Verdingkinderwesen in der Romandie und in der Deutschschweiz geführt wurden. Ehemalige Verdingkinder und Heimkinder berichteten über ihr Leben, ihre Erinnerungen und den Umgang mit ihren Erfahrungen.

Die Wanderausstellung schuf auf ihren Stationen Bezüge zu den unterschiedlichen regionalen Ausprägungen der Fremdplatzierung. Sie bildetete ein Forum für Betroffene, beleuchtete die aktuelle Situation in der Schweiz und stellte Fragen zur Zukunft.

Wanderausstellung



26.03.2009 - 5.11.2017


12 Stationen und 150 000 Besuchende


schweizweit


Schuhkontrolle bei einem Verdingmädchen durch den Armeninspektor, Kanton Bern, 1940.
Foto: Paul Senn, FFV, Kunstmuseum Bern, Dep. GKS.
© GKS.