BesucherInnen


«Endlich redet man darüber. Und ich bin dankbar dafür.»

«Endlich habe ich eine Stimme.»

«Mein Vater war auch Verdingbub, er hat nie viel aus seiner Jugend erzählt.»

«Ich kann meine Mutter, die auch eines dieser Verdingkinder war, erneut um ein Stück besser verstehen.»

«Die Ausstellung berührt und bewegt mich tief und wirft viele Fragen auf, die ich meinem Vater leider nicht mehr stellen kann.»

«Ich kannte das Verdingkindersein von meinem Vater – die Ausstellung ist auch für mich Verarbeitung.»

Diese Zitate stehen für viele ähnliche in den Gästebüchern der Ausstellung. Sie zeigen, dass das Thema Verdingkinder nicht nur ein historisches Thema ist, sondern nach wie vor viele Leute persönlich beschäftigt: Direkt Betroffene, aber auch die zweite Generation, die Kinder der Verdingkinder, die unter dem Trauma ihrer Eltern leiden.

Amtsvormund beim Besuch bei einer Pflegefamilie, Kanton Bern, 1946.
Foto: Paul Senn, FFV, Kunstmuseum Bern, Dep. GKS.
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